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Tuttlinger Hochschulmodell

Hochschulcampus Tuttlingen schreitet deutschlandweit voran

Am Hochschulcampus Tuttlingen wird das Konzept der „Public Private Partnership (PPP)“ gelebt: Hier wird eine neue und in dieser Art bundesweit einmalige Form der Kooperation Hochschule/Wirtschaft/Staat vollzogen. Die Modellhaftigkeit der Ansätze bezieht sich auf die Trägerschaft, die Organisation und die Lehre.

Trägerschaft mit Modellcharakter

Am Hochschulcampus Tuttlingen wird der lange geforderte Schulterschluss zwischen Industrie und Staat in der Lehre umgesetzt. Drei Partner tragen gemeinsam die Kosten: Das Land Baden-Württemberg, der Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein e. V. sowie Stadt und Landkreis Tuttlingen.

Organisation mit Modellcharakter

Die Industrie ist in die Konzeption und Durchführung der Studiengänge eingebunden. Dies ist in dieser Form deutschlandweit einmalig. So sind Industrievertreter in den Studiengangbeiräten vertreten
und bringen sich bei der Weiterentwicklung von Studiengängen ein. Auch bei der Berufung der Professoren sind die Industrievertreter involviert.

Ein Beispiel für die enge und partnerschaftliche Kooperation zwischen Hochschule und Industrie am Hochschulcampus Tuttlingen ist das Erarbeiten der Curricula der Studiengänge in Arbeitsgruppen
(Studiengangbeiräte). Diese setzten sich aus Mitgliedern der Hochschule und aus Unternehmensvertretern des Fördervereins zusammen. Dem übereinstimmenden Wunsch der Initiatoren aus der Industrie folgend sollten drei Merkmale das Studium in Tuttlingen kennzeichnen:

  • eine breite solide Grundlagenausbildung in Ingenieurwissens chaften
  • die Anleitung zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Lernen
  • praxisnahes Lehren nach modernen Methoden

Lehre mit Modellcharakter

Das Konzept der "Public Private Partnership" bietet große Vorteile für die Lehre. Vom ersten bis zum letzten Semester beteiligt sich die Industrie in verschiedensten Formen aktiv:

Praktika finden nicht nur in den hochschuleigenen Laboren, sondern auch direkt in den Unternehmen statt. Betriebsbesichtigungen, Mentoring durch Fach- und Führungskräfte, Ringvorlesungen mit Experten der Industrie sowie Projektarbeiten sind Programm. Themenvorschläge für Wahlfächer kommen auch aus den Reihen der Industrie, um Forschungsschwerpunkte, Entwicklungsbedarfe oder Trends angemessen aufzugreifen. Vom ersten bis zum letzten Semester haben die Studierenden dadurch engen Kontakt zu den Unternehmen.

Der Hochschulcampus Tuttlingen als Forschungseinrichtung

Ein wesentliches Ziel des Hochschulcampus besteht darin, der regionalen Industrie geeignete qualifizierte Nachwuchskräfte im Ingenieurbereich zur Verfügung zu stellen. Neben der Lehre nimmt auch die Forschung eine tragende Rolle ein. Die Aktivitäten gehen, gemäß dem Auftrag einer Hochschule, in Richtung angewandte Forschung und Entwicklung.

Ein Meilenstein in Sachen Forschung stellt das »Regionale Innovations- und Technologietransferzentrum am Hochschulcampus Tuttlingen« (ITZ-HCT) dar, welches 2017 fertig gestellt sein soll. Das Leucht turm projekt setzt am Wachstumskern der Medizintechnik an. Es ergänzt die Hochschule Furtwangen und unterstützt Unternehmen in ihren Forschungstätigkeiten. Das Gebäude soll Raum zur Stärkung der Innovationsfähigkeit von kleineren und mittleren Unternehmen der Region sein. Dies erfordert Aktivitäten von Betrieben aus Medizintechnik, Maschinenbau und Produktionstechnik. Die Geschäfts felder des ITZ-HCT sind Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE), Gründungsaktivitäten, »Industry on Campus« sowie Netzwerk- und Weiterbildungen.

Ansprechpartner

Marketing und Kommunikation
Petra Riesemann
Fon +49.7461.1502-6310

Hochschulcampus Tuttlingen
Förderverein e.V.

Marion Bensler
Bahnhofstraße 100 . 78532 Tuttlingen
Fon +49.7461.926-9151
www.hctf.de