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Innovationen in der Werkstofftechnik

Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg und Hochschule Furtwangen luden zum Netzwerktreffen ein

Am 25. Februar fand das 39. Netzwerktreffen des Innovationsnetzwerks Schwarzwald Baar Heuberg (SBH) am Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Innovationen in der Werkstofftechnik – werkstoffgerechte Fertigungsprozesse“. Über 70 Teilnehmer aus Unternehmen der Region trafen sich am Hochschulcampus Tuttlingen zum Austausch. In den Grußworten verwiesen Armin Frank vom Innovationsnetzwerk SBH und Hochschulrektor Professor Dr. Rolf Schofer auf die zentrale Bedeutung der Zusammenarbeit von Forschung und Industrie im Innovationsprozess.

Deutschlandweit werden die meisten Innovationen in der Materialwissenschaft und der Werkstofftechnik umgesetzt. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen stellt die erfolgreiche Teilhabe am Innovationsprozess oft eine Herausforderung dar. Referent Dr. Martin Leonhard von der Karl Storz GmbH & Co. KG betonte, dass neben der Vision und den erforderlichen Technologiekenntnissen auch Investitionen einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Umsetzung einer Innovation darstellen. Beispielhaft zeigte Dr. Leonhard den Entwicklungsprozess eines bionisch inspirierten Greifwerkzeugs für den minimalinvasiven chirurgischen Einsatz.

In einem weiteren Vortrag wurden neue Fertigungsverfahren, insbesondere der 3D-Druck, vorgestellt. Dipl.-Ing. Patricia Graff von der Aesculap AG erörterte Möglichkeiten und Grenzen zu dessen Einsatz bei Produkt- und Prozessentwicklungen. Als vielversprechende Technologie gilt der sogenannte Bioprinting, also der Druck von organischen Geweben.  Damit stellen Unternehmen künftig individuell angepasste Organe künstlich her.

Abschließend führte Professor Dr. Hadi Mozaffari durch das innovative Werkstofftechniklabor am Campus Tuttlingen. Er zeigte anhand von Forschungsergebnissen von Studierenden und Mitarbeitern, wie stark Fertigungsverfahren Werkstoffe und Produklebensdauer beeinflussen können. Expertenwissen über das Zusammenwirken von Fertigungsprozessen und Werkstoffen sind bei Produkt- und Fertigungsinnovationen deshalb notwendig.


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Professor Dr. Hadi Mozaffari-Jovein bei der Führung durch das Werkstofftechniklabor am Hochschulcampus Tuttlingen.