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Auf dem Weg zum Hockenheimring

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Bei einem Ausflug zur „Konkurrenz“ am Karlsruher Institut für Technik holten sich die Motorsport-Fans der Hochschule Furtwangen schon einmal Inspirationen für das eigene Rennwagen-Projekt. Foto:privat

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Studierende der Hochschule Furtwangen konzipieren beim Projekt „Formula Student“ einen batterieelektrischen Rennwagen

Es geht um Schnelligkeit, um Leidenschaft für den Motorsport und um die Freude, an einer interdisziplinär entwickelten Innovation mitzuarbeiten: Beim Projekt „Formula Student“ entwerfen und bauen Studierende der Hochschule Furtwangen (HFU) einen Rennwagen, der auf dem Hockenheimring im Wettstreit mit anderen Hochschulen an den Start gehen soll.

Noch sind es Bau-Skizzen und Entwürfe, die die beiden Projektleitenden Emily Schneckenburger und Joshua Roth in den Händen halten. Die beiden Motorsport-Fans studieren Wirtschaftsingenieurwesen an der HFU und sind nun auf der Suche nach Gleichgesinnten. „Für ‚Formula Student‘ suchen wir Studierende, die Lust haben, an einem Rennwagen mitzubauen“, sagen sie. Schon seit zwei Jahren engagieren sich die beiden für das Projekt, das durch Corona zwischenzeitig aber ziemlich ausgebremst wurde. Nun soll Formula Student an der HFU durchstarten – gerne mit Fachwissen auch aus anderen Studienbereichen. „Man braucht eigentlich keinerlei Voraussetzung, außer der Lust sich einzubringen“, sagt Joshua Roth und erzählt: „Es ist total spannend wenn plötzlich jemand, der sonst mit Wirtschaftswissenschaften zu tun hat, in der Aerodynamik unterwegs ist!“

Unterschiedliches Fachwissen und verschiedene Perspektiven machen innovative Lösungen erst möglich, davon sind auch die Professoren Dr. Michael Engler, Dr. Hans-Georg Enkler und Dr. Uwe Kenntner überzeugt, die das Projekt an der Hochschule Furtwangen initiierten. „Formula Student bietet Studierenden eine außergewöhnliche Erfahrung“, sagt Prof. Enkler. „Nichts ist so lehrreich wie den kompletten Produktentstehungsprozess von der Idee und Planung bis zur Produktion und zum kontinuierlichen Testen eines Produkts praktisch zu erleben“, so Prof. Kenntner, und Prof. Engler ergänzt: „Formula Student ist auch deshalb so spannend, weil dieses Projekt auch an anderen Hochschulen umgesetzt wird und der hohe Wettbewerbscharakter ein besonderer Ansporn ist“.

Für die Entwicklung des hochschuleigenen Rennwagens können die jungen Entwicklerinnen und Entwickler aktuell auf ein Budget von 10.000 Euro zurückgreifen, welches zunächst die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen zur Verfügung stellte. Der deutlich höhere Etat, den die komplette Entwicklung eines Formula Student Fahrzeugs erfordern wird, werde über die Hochschule und ein eigenes Sponsorenkonzept finanziert, so Prof. Kenntner. Emily Schneckenburger hofft, dass bald die ersten Materialien und Werkstoffe gekauft werden können. „Wir entwickeln gerade einen Fünf-Jahres-Plan“, sagt die Studentin. Sie selbst wird das Projekt nur noch ein Semester lang begleiten können, dann endet ihr Bachelor-Studium an der HFU. „Auch das ist eine Herausforderung“, berichtet Joshua Roth, dem es ganz ähnlich geht, „wir müssen auch jahrgangsübergreifend arbeiten, das Projekt immer wieder in andere Hände legen.“ Das Engagement bei dem spannenden Miteinander lohne sich aber auf jeden Fall, auch für das Vorankommen im eigentlichen Studienfach, so Roth: „Letztlich stecken in dem Projekt auch jede Menge möglicher Themen für eine Bachelor- oder Masterthesis“, wirbt er.

Die beiden Projektleitenden hoffen nun auf interessierte Studierende, gerne auch von den HFU-Standorten Schwenningen, Rottweil oder Tuttlingen, die sich bei „Formula Student“ einbringen möchten. „Es ist eine Menge Arbeit“, sagt Emily Schneckenburger ehrlich, „aber jeder kann so mitmachen, wie er kann und möchte.“ Interessierte können sich per Mail beim Projektteam melden: emily.schneckenburger(at)hs-furtwangen.de und joshua.roth(at)hs-furtwangen.de..