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Händedesinfektion mit UV-Strahlen: Tuttlinger Professor und Firma Maier Werkzeugmaschinen präsentieren Minister Guido Wolf neuartiges Verfahren

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Die Firma Maier Werkzeugmaschinen GmbH (Wehingen) entwickelte und patentierte kürzlich ein neuartiges Verfahren zur berührungslosen Händedesinfektion durch UV-Licht. Wissenschaftliche Unterstützung erhielt das Unternehmen dabei durch Prof. Dr.-Ing. Siegfried Schmalzried, Studiendekan für den Bereich Industrial Manufacturing am Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen. Schmalzried wird im nächsten Schritt auch maßgeblich an der Forschung, Entwicklung und Fördermittelbeantragung zum Prototypen des sogenannten „Lighthanddesinfectors“ beteiligt sein.

Alternativ zu handelsüblichen Desinfektionsmitteln werden in dem neuartigen Verfahren Viren und Bakterien durch UV-Strahlen abgetötet. Die Hände werden in einen Apparat gesteckt, der sie mit UV-Licht desinfiziert. In der Lebensmittelproduktion, der Trinkwasseraufbereitung und der Entkeimung von Belüftungsanlagen wird diese Methode bereits seit Jahren erfolgreich angewendet. Die Verwendung am Menschen wurde bisher durch die drohende Zellschädigung durch UV-Strahlung verhindert. Dieses Problem umgeht die neuartige Technik durch die Verwendung  von niedrigschwelligem Fern-UVC Licht, welches im Gegensatz zu herkömmlichem UV-Licht gefahrlos auf der menschlichen Haut verwendet werden kann.

Zusammen mit Vertretern der Maier Werkzeugmaschinen GmbH stellte Prof. Dr.-Ing. Schmalzried das Verfahren kürzlich Minister Guido Wolf, MdL, vor (rechts im Bild). Wolf zeigte sich von der Entwicklung begeistert und sicherte den Machern seine Unterstützung zu. Ebenfalls vor Ort war die ehemalige Tuttlinger Studentin Nicola Göller (vorm. Industrial Manufacturing, B.Sc.) , die heute in leitender Position für das Wehinger Unternehmen tätig ist und an der Entwicklung des neuen Systems beteiligt war (links im Bild).

Die Firma Maier Werkzeugmaschinen ist Mitglied im Förderverein des Hochschulcampus Tuttlingen und pflegt seit Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule. Wie Nicola Göller absolvieren zahlreiche Tuttlinger Studierende Industriepraktika bei dem Unternehmen und schreiben dort ihre Thesis-Arbeiten. Die Hochschule und das Unternehmen führen darüber hinaus regelmäßig gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch.  „In den aktuellen Pandemiezeiten brauchen wir Innovationen wie den „Lighthanddesinfector“, erläutert Professor Schmalzried. „Diese entstehen besonders schnell und effizient an der Schnittstelle von Industrie und Wissenschaft. Die enge Verzahnung mit der Industrie zeichnet den Hochschulcampus Tuttlingen mit seinen zahlreichen Partnerunternehmen aus.“

Kontakt bei Unternehmensanfragen

Interessierte Unternehmen wenden sich bei Bedarf an Prof. Dr.-Ing. Siegfried Schmalzried, Fon Fon +49.7461.1502-6623, siegfried.schmalzried(at)hs-furtwangen.de.

www.hfu-campus-tuttlingen.de


Bild

Nicola Göller, geschäftsführender Gesellschafter Michael Maier, Prof. Dr.-Ing. Siegfried Schmalzried (sitzend) und Landtagsabgeordneter Guido Wolf © Büro Wolf