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Hochschulcampus Tuttlingen reformiert Bachelor-Studiengänge

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Studierende können mit Curricula Digitalisierungs-Wissen vertiefen

Die Fakultät Industrial Technologies (ITE) des Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen (HFU) geht zum Wintersemester 2019/2020 mit vier Bachelor-Studiengängen in die Offensive: Künftig können Studierende einen Bachelorgrad in Ingenieurpsychologie, Mechatronik und Digitale Produktion, Medizintechnik – Technologien und Entwicklungsprozesse sowie in Werkstoff- und Fertigungstechnik erwerben.

Die Umstrukturierung von fünf auf vier Bachelor-Programme sowie der Curricula erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen des Hochschulcampus Tuttlingen Fördervereins. Sie sind eng in die Konzeption der Studiengänge und in die Lehre am Tuttlinger Modellcampus involviert. Anlass für die Offensive ist unter anderem die zunehmende Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. „Die Anforderungsprofile für Absolventinnen und Absolventen in allen Branchen haben sich seit der Einführung der Bachelor-Studiengänge 2009 geändert. Dem müssen wir als Hochschule Rechnung tragen“, begründet Dekan Professor Dr. Stephan Messner die inhaltliche Weiterentwicklung. Die Fakultät ITE und der Förderverein gingen bei der Überarbeitung neben den Bedarfen der Industrie auch auf die von Schülern sowie Studierenden ein. „Mit der Neuausrichtung kann die Attraktivität für Studierende am Hochschulcampus Tuttlingen und für regionale Unternehmen gesteigert werden“, so lauten Stimmen aus dem Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein.

Das Bachelor-Paket – eine runde Sache

Bereits im Sommer 2018 wurde der Studiengang Medizintechnik – Technologien und Entwicklungsprozesse am Hochschulcampus Tuttlingen neu strukturiert. Er bietet drei Vertiefungsmöglichkeiten: Produkt- und Prozessmanagement, Instrumente und Geräte sowie Digitalisierung und Computer-assistierte Systeme. „Bei der Konzeption hatten wir neben der Basisausbildung – und weiterführenden Entwicklungsthemen – insbesondere die neue EU- Medizinprodukte-Verordnung sowie die „Therapie der Zukunft“, den „integrierten OP-Saal“, die „elektronische Patientenakte“ oder die „intelligenten Werkzeuge und Instrumente“ im Blick“, erklärt Medizintechnik-Studiendekan Professor Dr. Kurt Greinwald.

Das Bachelor-Studium Mechatronik und Digitale Produktion berücksichtigt die wachsenden Anforderungen im Zusammenhang mit der „Digitalisierung“ sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Produktion. Das Curriculum sieht ein Zwei-Säulen-Modell nach dem Grundstudium vor. Studierende können zwischen den Schwerpunkten „Mechatronik“ oder „Produktion“ wählen. Umgeben von smarten Produkten, Systemen und Fabriken haben angehende Ingenieurinnen und Ingenieure damit beste Perspektiven in allen technischen Branchen.

Ähnlich gestaltet sich der Aufbau von Werkstoff- und Fertigungstechnik. Neben den Kernmodulen ist das Bachelor-Studium mit sechs Wahlmodulen zu „Werkstoffe“ oder „Fertigungsverfahren“ bestückt. Ob Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Maschinen oder medizinische Instrumente: Die Anwendung innovativer Werkstoffe und deren Bearbeitung sowie das Wissen rund um zukunftsorientierte Möglichkeiten in der Fertigung sind Schlüsseltechnologien im Produktionsprozess. Es ist entscheidend für die Qualität und Lebensdauer von Produkten, deren Marktfähigkeit und den unternehmerischen Erfolg.

Der Bachelor-Studiengang Ingenieurpsychologie startete erstmals im Wintersemester 2017. Er verbindet die rationale Welt der Technik mit dem Erleben und Verhalten des Menschen. So entstehen Produkte, die technisch ausgereift und gleichzeitig intuitiv bedienbar sind. Ingenieurpsychologinnen und Ingenieurpsychologen gestalten, planen und verändern die Mensch-Maschine-Interaktion unter Berücksichtigung menschlicher Bedürfnisse. Das Ingenieurpsychologie-Studium am Hochschulcampus Tuttlingen ist eine Erfolgsgeschichte. Professorin Dr. Verena Wagner-Hartl ist Studiendekanin des innovativen Bachelor-Programms: „Ingenieurpsychologie findet seitens der Studierenden und der Unternehmen hohen Zuspruch. Bereits für das Praxissemester haben unsere Immatrikulierten grandiose Angebote von Unternehmen der Regionen Tuttlingen, Schwarzwald-Baar-Heuberg ebenso wie von Konzernen unterschiedlicher Branchen deutschlandweit.“

Studieren im Technologie-Hot-Spot Tuttlingen

Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmal des HFU-Standorts Tuttlingen ist die Kooperation mit den Unternehmen der Region. Der Hochschulcampus bildet Bachelor- und Master-Studierende gemeinsam mit der Industrie aus. Firmen bringen sich in verschiedenen Formen aktiv in die Lehre ein.

Neben den vier Bachelor-Studiengängen bietet die Tuttlinger Fakultät Industrial Technologies zwei Master-Studiengänge und das Schnupperstudium Orientierung Technik an. Die International Business School Tuttlingen bildet am Standort berufsbegleitend im MBA-Studiengang Medical Devices & Healthcare Management aus.

Tag der offenen Tür und Bewerbung

Am Sonntag, 7. April von 13.00 bis 18.00 Uhr öffnet der Hochschulcampus Tuttlingen seine Türen. Bewerbungsschluss für die siebensemestrigen Bachelor-Studiengänge Medizintechnik – Technologien und Entwicklungsprozesse, Mechatronik und Digitale Produktion, Ingenieurpsychologie sowie Werkstoff- und Fertigungstechnik ist der 15. Juli.

www.hfu-campus-tuttlingen.de


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Dekan Professor Dr. Stephan Messner, Gründungsdekan Professor Dr. Peter Anders und Hochschulrektor Professor Dr. Schofer (von links) stehen hinter der Neukonzipierung der Bachelor-Studiengänge.