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HochschulcampusTuttlingen // Powered by Industry

Hochschulcampus Tuttlingen Powered by Industry

Moderne Ingenieursausbildung am Modell-Hochschulcampus Tuttlingen

Fakultät Industrial Technologies startet mit drei Bachelor-Studiengängen

Der neu gegründete Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen startet im Oktober zum Wintersemester 2009/2010 unter dem Motto „Die Zukunft, das sind wir“. Die dort ansässige Fakultät Industrial Technologies bietet drei Bachelor-Studiengänge mit je 35 Studienplätzen an: Industrial MedTec, Industrial Manufacturing und Industrial Systems Design. Alle Studiengänge zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug und neuartige Lernmethoden aus. Die Studierenden forschen beispielsweise in Outhouse-Labs der beteiligten Firmen und eignen sich Wissen über das Lernen mit audiovisuellen und interaktiven Inhalten an. Um die Ingenieure von morgen optimal für ihre Tätigkeiten im In- und Ausland zu rüsten, legt die Hochschule Furtwangen auch in der Fakultät Industrial Technologies Wert auf die Vermittlung von Softskills. „Kommunikationsfähigkeit ist für Ingenieure ein Muss. Firmen erwarten von ihren Nachwuchskräften, dass sie Ideen im Team erläutern und Innovationen verkaufen können – auch im internationalen Umfeld“, erklärt Prof. Dr. Rolf Schofer, von der Hochschule Furtwangen University. Rhetorik, interkulturelle Zusammenarbeit und Selbstmanagement stehen daher auch in Tuttlingen auf dem Lehrplan. In Kooperation mit der Industrie, der Stadt und dem Landkreis soll ein Innovations- und Wirtschaftspark mit einer Vielzahl an qualifizierten Arbeitsplätzen entstehen.

Einmalig in Deutschland: direkte Einbindung der Industrie

Der Hochschulcampus Tuttlingen hat Modellcharakter: Es ist die erste Hochschuleinrichtung Deutschlands, in der die Industrie über einen Förderverein, bestehend aus etwa 100 Unternehmen der Region, die die Lehre nicht nur mitfinanziert, sondern auch mitgestaltet. Gemeinsam mit der Industrie vermittelt die Hochschule Furtwangen die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Durch Lehrbeauftragte, Projekte in Firmen, Praktika und konkrete Aufgabenstellungen ist der permanente Praxisbezug garantiert. Für die Absolventen bedeutet das eine hochwertige, praxis- und wirtschaftsnahe Ausbildung sowie beste Jobchancen durch bestehende Kontakte zu den Unternehmen.

Hoch qualifizierte Fachkräfte stärken Innovationskraft: Spitzen-Cluster aus Wirtschaft und Wissenschaft

Ob international agierender Konzern, Mittelständler oder kleiner Spezialanbieter, die Suche nach erstklassig ausgebildetem Nachwuchs verbindet viele Unternehmen in der Region Schwarzwald. Dieser Mangel an Fachkräften, besonders an Ingenieuren, war ausschlaggebend für die Initiative „Hochschulstandort Tuttlingen“. Die betroffenen Firmen schlossen sich zusammen und entwickelten das Konzept für eine Hochschuleinrichtung, die im Sinne eines Private Public Partnership finanziell und durch eine aktive Beteiligung der regionalen Wirtschaft an der Ausbildung getragen wird. Dieser Plan überzeugte das Land Baden-Württemberg. So entstand unter dem Dach der staatlichen Hochschule Furtwangen eine neue Art der Hochschuleinrichtung. Ziel ist es, den Ingenieurs-Nachwuchs für die Unternehmen der Region zu gewinnen und den Charakter als Kompetenzzentrum auszubauen. Dieses Konzept ist auch für weitere Branchen und Standorte in Deutschland denkbar.

Kompetenz Medizintechnik

Ein Schwerpunkt in Tuttlingen liegt auf der Medizintechnik. Der Studiengang Industrial MedTec profitiert von der hohen Konzentration an Weltmarktführern und Spezialanbietern in diesem Arbeitsgebiet. Im Schwarzwald sind über 330 Medizintechnik-Unternehmen mit fast zehn Prozent der bundesdeutschen Beschäftigten und einem Beschäftigungswachstum von 24,4 Prozent angesiedelt. Dazu zählen zum Beispiel Aesculap, der Endoskopie-Spezialist Karl Storz oder Berchtold OP-Systeme. Sie und viele weitere Industriepartner der Region übernehmen die aktive Rolle bei der Gestaltung der Studieninhalte und garantieren die den Anforderungen der Wirtschaft entsprechende Ausbildung. Eine weitere Besonderheit sind die Outhouse-Labs: Die Tuttlinger Studierenden forschen in technologisch modernsten Schulungs- und Laboreinrichtungen, die von den Firmen bereitgestellt werden. Mit dieser Öffnung der Lehre in die Industrie wird eine ganze Region zum Campus. Die Studierenden am Hochschulcampus Tuttlingen haben so die Möglichkeit, in mehreren Industriebetrieben Erfahrungen zu sammeln und die Strukturen und Abläufe verschiedener Unternehmen kennen zu lerne

Interaktiv an der Hochschule und im Unternehmen

Auch in der Lernmethodik geht der Hochschulcampus neue Wege: Wissensvermittlung findet hier nicht nur im Hörsaal statt, sondern auch audiovisuell interaktiv. Dieser Mix vermittelt didaktisch sinnvoll komplexe Lerninhalte, ergänzt durch Animationen, Simulationen und Filmsequenzen. In moderierten Foren können die Studierenden kontinuierlich Informationen austauschen und sich beim Lernen gegenseitig unterstützen. Frühzeitig soll so der selbstständige Wissenserwerb gefördert werden. Eine Qualifikation, die insbesondere für Ingenieure, die in ihrem Berufsalltag mit immer neuen Technologien konfrontiert werden, wichtig ist.