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Open Campus: Teilchenphysik am Weltlabor CERN

Open Campus Hochschulcampus Tuttlingen
Open Campus Hochschulcampus Tuttlingen

Wissenschaftler Dr. Klaus Bätzner referiert am HFU-Campus Tuttlingen

Am Donnerstag, 26. April ab 19.00 Uhr referiert Physiker Dr. Klaus Bätzner beim Open Campus am Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen. Unter dem Titel „Teilchenphysik bei CERN – Vom europäischen zum Welt-Labor“ berichtet der pensionierte Wissenschaftler über die Geschichte des CERN (Genf) und über die Forschung am weltweit führenden Zentrum für die Physik der Grundbausteine der Materie. Der Vortrag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das CERN ist die Europäische Organisation für Kernforschung. Mit Hilfe von riesigen Anlagen – sogenannten Teilchenbeschleunigern – wird hier physikalische Grundlagenforschung betrieben. Über 26,7 Kilometer erstreckt sich der weltweit leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger, der sogenannte „Large Hadron Collider“ (LHC) am CERN. Ringförmig und in einem unterirdischen Tunnel angelegt, finden hier wissenschaftliche Experimente sehr nahe der Lichtgeschwindigkeit statt. 12.000 Wissenschaftler aus 70 Nationen arbeiten am CERN. Sie erforschen den Ursprung des Universums oder den Aufbau von Materie. „Für das Jahr 2019 stehen spannende Erkenntnisse zur Gravitation an, die die bisherigen Annahmen der Physiker komplett auf den Kopf stellen könnten“, meint Dr. Bätzner begeistert. Auch Erfindungen wie das World Wide Web (WWW) fanden am CERN statt.

Gefördert von der UNESCO, wurde das CERN (Conseil européen pour la recherche nucléaire) 1954 von zwölf Staaten gegründet. Heute gehören 22 Nationen der Organisation an. Dr. Klaus Bätzner schlägt in seinem Vortrag einen Bogen von der Geschichte des CERN, bis hin zu den spektakulären neuesten Forschungsergebnissen. Er geht auf Beschleuniger und Detektoren sowie auf die kleinsten Teilchen der Materie ein, darunter die sogenannten „Higgs-Teilchen“.

Abitur in Rottweil – Promotion am Institut eines Nobelpreisträgers

Klaus Bätzner machte sein Abitur in Rottweil und studierte in München und Bonn Physik. Seine Promotion legte er am Bonner Institut von Nobelpreisträger Wolfgang Paul ab. Von 1972 bis zu seiner Pensionierung arbeitete er am CERN. Derzeit begeistert er Besucher mit seinem Wissen in Vorträgen und Führungen am Genfer Forschungszentrum.

Über Higgs-Teilchen und den Nobelpreis: So geht Forschung!

Viele Grundbausteine der Materie, wie Protonen, Elektronen oder Quarks sind bekannt. Bis heute können aber nicht alle Eigenschaften dieser Teilchen erklärt werden. So wurde bereits 1964 die Existenz des „Higgs-Teilchens“ (benannt nach dem britischen Physiker Peter Higgs) vorhergesagt, die jedoch erst 2012 durch Experimente am CERN nachgewiesen wurden (Physik-Nobelpreis 2013).

Veranstaltungsort

Die Open-Campus-Veranstaltung findet am Hochschulcampus Tuttlingen im Gebäude A, Kronenstraße 16, statt.

www.hfu-campus-tuttlingen.de/infocenter