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Zwei neue Professoren für Ingenieurpsychologie

Professoren-Team Ingenieurpsychologie - Hochschulcampus Tuttlingen
Professoren-Team Ingenieurpsychologie - Hochschulcampus Tuttlingen

Grazerin, Balinger und Berliner führen Studiengang am Hochschulcampus Tuttlingen in die Zukunft

Zum September haben Dr.-Ing. Stefan Pfeffer und Dr. Gerald Schmidt den Ruf der Hochschule Furtwangen (HFU) als Professoren angenommen. Gemeinsam mit Professorin und Studiendekanin Dr. Verena Wagner-Hartl bilden sie den Kern des Teams für den jungen Ingenieurpsychologie-Studiengang am Hochschulcampus Tuttlingen.

Während der Balinger Stefan Pfeffer sich zukünftig für die „Technische Produktgestaltung“ verantwortlich zeigt, konzentriert sich der Berliner Gerald Schmidt auf die „Angewandte Kognitionspsychologie“. Gemeinsam mit Ingenieurpsychologin und Grazerin Verena Wagner-Hartl führen sie das Studienprogramm Ingenieurpsychologie in die Zukunft. Sie alle haben zwei Dinge gemeinsam: Einerseits ist für sie die Arbeit am Hochschulcampus Tuttlingen wegen der engen Kooperation mit den Unternehmen der Region reizvoll. Andererseits ist die Ingenieurpsychologie für sie eine Herzensangelegenheit. „Als Professoren ist für uns der persönliche Austausch mit der Wirtschaft wichtig. Damit bleiben wir am Puls der Zeit und können Lehre und Forschung angewandt betreiben.“

Mit den beiden Neuzugängen zählt die Fakultät Industrial Technologies am Tuttlinger HFU-Campus 18 Professorinnen und Professoren. Viele von ihnen engagieren sich in der Lehre des Ingenieurpsychologie-Studiengangs, der die rationale Welt der Technik mit dem Erleben und Verhalten des Menschen verbindet.

Stefan Pfeffer – „Mensch-Maschine-Interaktion als Leidenschaft“

Vor seiner Berufung als HFU-Professor arbeitete Stefan Pfeffer als Systemingenieur Usability und Produktmanager bei der Erbe Elektromedizin GmbH in Tübingen. Seine Promotion schloss er 2016 im Technischen Design an der Universität Stuttgart ab, wo er bereits Erfahrungen in der Lehre sammelte. Die HFU-Professur Technische Produktgestaltung passt deshalb exakt zu seinen Interessen, fachlichen Kompetenzen und Vorstellungen. „Der Studiengang Ingenieurpsychologie beinhaltet das, was ich in meinem bisherigen Werdegang verfolgt habe und wo meine Leidenschaft steckt: Die Analyse, Gestaltung und Evaluation der Mensch-Maschine-Schnittstelle technischer Produkte“, gibt Pfeffer an. „Ich freue mich darauf, den Studierenden das Wissen und Handwerkszeug für eine nutzer- und nutzungsorientierte Produktentwicklung mitzugeben.“

Gerald Schmidt – „Ingenieurpsychologie ist pure Begeisterung“

Gerald Schmidt machte vor seiner Professorenlaufbahn Karriere als Projektleiter „Human Factors“ beim Weltkonzern General Motors. Als promovierter Psychologe forschte und entwickelte er in den Bereichen Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren. Seine Passion für die Ingenieurpsychologie entwickelte er bereits vor 18 Jahren während seines Psychologie-Studiums an der Universität Würzburg. „Angewandte Kognitionspsychologie ist der Bereich, den ich lehren möchte. Er passt perfekt zu mir. Ich möchte meine Begeisterung für das Fach und seinen praktischen Nutzen an die Studierenden weitergeben und mein Wissen mit den Unternehmen in gemeinsamen Projekten teilen“, erklärt Schmidt. „Es ist mir ein Anliegen, dass die Studierenden Spaß an der Psychologie finden, als selbstbewusste Ingenieurpsychologen in den Beruf starten und dort Produkte mitgestalten, die ein positives Nutzererlebnis generieren.“

Studienplätze zum Wintersemester sind voll!

Der Ingenieurpsychologie-Studiengang mit Bachelor-Grad ist 2017 erstmals am Hochschulcampus Tuttlingen gestartet. Aufgrund der hohen Nachfrage fand ein Auswahlverfahren mit Numerus Clausus statt. Auch in diesem Jahr zeichnet sich mit bislang 49 Immatrikulierten eine überdurchschnittliche Anfängerquote ab. Damit hat sich der Ingenieurpsychologie-Studiengang als tragende Säule des HFU-Campus etabliert.

www.hfu-campus-tuttlingen.de


Bild

Das Kern-Team des Ingenieurpsychologie-Studiengangs: Die Professoren Gerald Schmidt, Verena Wagner-Hartl und Stefan Pfeffer (von links). © HFU